Gebäudeversicherung

Die Wohngebäudeversicherung versichert das betreffende Gebäude gegen Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm/ Hagel, Elementarereignisse, Einbruch und Vandalismus. Dabei sind alle Risiken einzeln versicherbar.
Mietausfall/ Ertragsausfall-Versicherung
Sollten nach einem Schadensfall die Büros oder Wohnungen vorübergehend nicht nutzbar sein (z. B. nach einem Brand), dann würde die Versicherung den Mietausfall übernehmen. In den neuen Bedingungswerken ist dieser Einschluss in der Regel mitversichert. Ältere Verträge sollten geprüft werden.
Versicherungssumme
Zur Ermittlung der Versicherungssumme gibt es verschiedene Methode. Die Wertermittlungsmethoden nach Wert 1914, Wert 1972 oder nach den Wohneinheiten, werden je nach Versicherungsgesellschaft angewendet. Über einzelne Vor- und Nachteile sollten sich Versicherungsmakler und Eigentümer immer austauschen.
Beiträge
Versicherungsbeiträge sind grundsätzlich Jahresbeiträge zuzüglich der Versicherungssteuer für Wohngebäudeversicherungen. Wählt man eine unterjährige Zahlungsweise wird oft ein Zuschlag erhoben, der bis zu 8 % betragen kann. Werden mehrere Verträge abgeschlossen ist oft ein Bündelnachlass möglich.
Leistungen
Grundsätzlich sollte vor Abschluss oder Wechsel einer Wohngebäudeversicherung überlegt werden, welche Leistungen notwendig und für die eigene Situation sinnvoll sind. Es können Zusatzleistungen wie z. B. Ableitungsrohre auf dem Grundstück, Glasversicherung, Ab- und Zuleitungsrohre außerhalb des Grundstücks, Rauch- & Rußschäden, Mietausfall, Haustechnik und viele mehr mitversichert werden. Eine Überprüfung älterer Policen kann sich lohnen, weil in den letzten Jahren die Gesellschaften die Bedingungen ihrer Wohngebäudeversicherungen grundsätzlich verbessert haben. Diese Leistungserhöhungen erhalten die Kunden aber meistens nicht automatisch, sondern müssen beim Wohngebäudeversicherer beantragt werden.